Unfair: Keine Arbeitslosengelder für gescheiterte Gründer

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  • Roland Zeller

    Wunderbar in Worte gefasst und sachlich klar fundiert erklärt! Wir müssen dafür kämpfen, dass diese Ungerechtigkeit aufhört und man als gescheiterter Unternehmer auch von der ALV noch eins auf den Deckel kriegt…!

  • Leonhard Probst

    Ich teile diese Ansicht. Das unternehmerische Risiko soll auf jeden Fall durch den/die Eigentümer getragen werden. Da aber die Gründer von Startups oft schon einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens oder gar das ganze Vermögen in das Unternehmen investieren, die Verwandtschaft abgeklopft haben und Freunde um finanzielle Unterstützung gebeten haben, um das Kind zum fliegen zu bringen, sind seine finanziellen Möglichkeiten beim Misserfolg erschöpft.
    Besonders ärgerlich ist dies, da für Versicherungsleistungen (ALV) Prämien bezahlt wurden und die Versicherung diese Leistungen dann nicht erbringt. Man könnte sich überlegen, ob dies ein Fall von ungerechtfertigter Bereicherung ist. Der Vorschlag mit einem gedeckelten Betrag scheint mir sehr sinnvoll zu sein – es müssen ja auch nicht 400 versicherte Tage sein. Aber es gäbe dem Gründer/Eigentümer etwas Luft, um sich neu orientieren zu können.
    Ich würde eine entsprechende Motion unterstützen.

    • Oliver Flueckiger

      Danke für Deinen Kommentar, Leonhard!
      Genau, es geht in der Tat darum, das „nackte Überleben“ zu sichern – da brauchts keine 400 versicherten Tage. In der Zwischenzeit erhalten sogar Schweizer Entrepreneure nach einem Failure das eine oder andere Jobangebot, und viele werden eh wieder selber gründen.
      Ich habe übrigens absichtlich nicht vorgeschlagen, dass Gründer keine Arbeitslosenkassenbeiträge einbezahlen – das ist für mich keine Option.

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