Interessante Artikel 27.03.2015
27.03.2015
Udo Stiehl nimmt die Berichterstattung über den Absturz des Germanwings-Airbus A320 zum Anlass, um über den Begriff der "Nachrichten" zu diskutieren:
Nachrichten bedeutet, das zu melden, was bisher gesichert bekannt ist. Der Rest fällt nicht ins Genre Nachrichten.
Sehr lesenswerte Medienkritik!
https://udostiehl.wordpress.com/2015/03/25/die-bezeichnung-nachrichten-hat-ihren-wert-verloren/
Absturz des Journalismus
Ebenfalls zum Absturz der 4U9525 kritisiert der BildBlogdie Nicht-Informationen in den Newstickern:
Als BILDblogger schaut man jeden Tag in die Abgründe des Journalismus, aber es gibt Tage, an denen vor lauter Abgründen kaum noch Journalismus zu sehen ist. Gestern war so ein Tag.
http://www.bildblog.de/63665/absturz-des-journalismus/
Quelle: Internet
In der Medienwochethematisiert Ronnie Grob Journalisten, die in ihren Artikeln oder Social-Media-Profilen Fotos der partiellen Sonnenfinsternis verbreiten, die sie nicht selber geschossen haben:
Keine Frage, Nutzer von Sozialen Medien begehen Fehler, sind unachtsam und nachlässig. Aber sollten nicht Journalisten, besonders öffentlich-rechtlich finanzierte, Vorbilder sein, was den korrekten Umgang mit der Wahrheit und mit dem Urheberrecht angeht?
http://medienwoche.ch/2015/03/24/quelle-internet-2/
Liebesgrüße aus Moskau: Wird Russlands Nordkoreas Ansprechpartner Nummer 1?
Tobi analysiert auf dem allgemein sehr lesenswerten Blog Nordkorea-Info über die Beziehungen zwischen Nordkorea und Russland:
Meines Erachtens ist der Weg, den Pjöngjang in seinen Beziehungen zu Moskau einschlagen wird entscheidend für die Entwicklungen auf der Koreanischen Halbinsel in den kommenden Jahren.
So zog der Online-Händler Millionensubventionen an Land
Die WirtschaftsWocheüber die staatlichen Subventionen, die Zalandokassiet hat.
Smartphone heißt Freiheit: Wie in Burma Technologien das ganze Land verändern
Das Magazin t3nmit einer sehr interessanten Reportage über die Digitalisierung in Burma, die Desktop-PCs überspingt und - anders als in Afrika mit klassischen Handys - direkt auf den Smartphones beginnt:
Noch vor wenigen Jahren kostete eine Sim-Karte des staatlichen Anbieters weit mehr als 1000 Dollar, für reiche Burmesen galten die Sim-Karten gar als Geldanlage. Heute muss man dafür umgerechnet etwa 1 Dollar und 50 Cent zahlen.