Zwischen den Startups: Kräfte sammeln für die nächste Startup-Gründung

Gestern habe ich eine Fahrradtour gemacht (meine Facebook-Freunde wissen es bereits), und diesen Text schreibe ich an der Sonne im Freibad. Was macht ein Unternehmer sonst so, nachdem das erste Startup abgeschlossen ist, das zweite aber noch nicht gegründet hat?

Da die Startup-Phase immer sehr intensiv ist, glaube ich fest daran, dass man zwischen zwei Unternehmen möglichst von dem vor- und nachholen sollte, wozu man sonst keine Zeit hat. Sozusagen die persönlichen Akkus aufladen.

Kommt im Startup zu kurz: Sport und entspannen

Im hektischen Startup-Alltag bleibt selten Zeit für genügend Sport, dazu kommt die häufig ungesunde Ernährung. Auch relaxen kommt meist zu kurz, weil einfach immer irgendwo ein Brandherd dringend gelöscht werden muss. Deshalb unternehme ich jetzt bewusst Dinge, für die ich beim nächsten Startup mit Sicherheit keine Zeit mehr habe: Ich gehe biken und schwimmen, lade den Vitamin-D-Speicher am Zürichsee auf, treffe Freunde, spiele endlich wieder einmal Klavier und schaue hin und wieder einen Film, damit ich für die kommende Startup-Phase mit genügend Energie gerüstet bin. Sich in der Natur sportlich betätigen gibt unglaublich viel Kraft und regt die Kreativität an - von diesen Reserven möchte ich so lange wie möglich zehren.

Persönliche Startup-Weiterbildung: Lesen

Viel zu wenig Zeit bleibt meistens auch für die Lektüre wichtiger Startup-Literatur. Ich habe zwar einige gute Bücher bereits gelesen, beschäftige mich aber jetzt nochmals in Ruhe damit und mache mich so fit für mein nächstes Startup.

Momentan lese ich folgende Bücher (teilweise auch zum zweiten Mal):

Eric Ries - The Lean Startup

Clayton M. Christensen - The Innovator's Dilemma

Peter Thiel - Zero To One

Tony Hsieh - Delivering Happiness

Dazu kommt eine Vielzahl von Blogs zu Technologien und Geschäftsmodellen.

Geschäftsmodelle prüfen

Ich führe seit längerem eine Liste mit Startup-Ideen, die ich nun vertieft überprüfe. Zu jeder einzelnen Idee sammle ich Daten zur Marktgrösse, Mitbewerber, Skalierungspotential etc., bewerte sie und erstelle eine Shortlist. Diese Ideen unterziehe ich einer gezielteren Überprüfung und suche so ein spannendes Business Model für mein nächstes Startup.

Das nächste Startup kommt bestimmt

Bis ich mich für eine Idee entschieden habe, möchte ich meine Zeit so gut wie möglich nutzen, um das zu tun, was mir im nächsten Startup, das ich gründen werde, Startup aufgrund fehlender Zeit verwehrt bleibt.

Das ist die Freiheit, die ich meine, wenn ich vom Unternehmertum und Startupleben schwärme.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung: Verfolge ich den richtigen Ansatz? Würdet Ihr alles anders machen? Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion in den Kommentaren oder persönlich!